Naturprodukte Definition und kaufen

Naturprodukte - eine Definition Naturprodukte online kaufen

Ein Naturprodukt (auch Naturerzeugnis) ist ein Werkstoff, ein Stoffgemisch oder auch ein Lebensmittel (Nahrungsergänzung), das weitgehend natürlich entstanden ist, in Urproduktion gewonnen wird, und ohne Veränderung seiner stofflichen Eigenschaften verwendet wird. Für den Begriff gibt es keine einheitliche Definition, übliche Beispiele sind Holz, Getreide, Fisch, Honig, Leder, Wolle, Marmor, Schotter.

Naturprodukte kaufen

Über die vorangenannten Beispiele hinweg, gibt es wetere Naturprodukte, die wir Menschen uns zu Nutze machen können. Darunter zählt schon lange unter anderem Aloe Vera. Die Aloe wird schon in der Bibel als Räuchermittel und Zutat zur Einbalsamierung erwähnt. Doch wahrscheinlich handelt es sich bei dieser Pflanze nicht um die Aloe, die wir als Aloe kennen.
Auch bei anderen Erwähnungen der Aloe aus dem Altertum ist es unklar, ob die Aloe vera gemeint ist oder eine andere Pflanze.
Alexander der Grosse soll die Aloe zur Wundbehandlung bei seinen Kriegern eingesetzt haben.
Auch Dioskurides erwähnt schon eine Aloe mit wundheilenden, abführenden und weiteren Wirkungen. Diese Wirkungen deuten darauf hin, dass es sich bei der von ihm beschriebenen Aloe tatsächlich um Aloe-Vera handelt.
In manchen Naturvölkern wurde die Aloe als Abtreibungsmittel verwendet, was wohl auf die giftige Wirkung des Aloe-Harzes zurückzuführen ist.
Von ihrer ursprünglichen Heimat in Arabien ausgehend verbreitete sich die Aloe vera nach und nach in andere trockene Gegenden und wurde auch in Europa bekannt. Nach Europa kam die Aloe normalerweise nicht als Frischpflanze, sondern als eingedicktes Granulat, das üblicherweise auch das reizende Aloe-Harz enthielt. Daher war die Aloe damals vor allem als Abführmittel bekannt.
Kolumbus soll angeblich frische Aloe in Töpfen mit auf seine Reisen genommen haben, um ein Heilmittel zur Hand zu haben.
Die spanischen Eroberer brachten die Aloe schliesslich auch nach Mittel- und Südamerika, wo die Pflanze von den dortigen Einwohnern gerne angenommen und verwendet wurde.
Im zwanzigsten Jahrhundert wurde die Aloe als Mittel gegen Verbrennungen verwendet, unter anderem auch zur Behandlung der Schäden durch Strahlenbehandlung.
Ab dem Beginn des 21. Jahrhunderts erlebt die Aloe vera einen ausgeprägten Boom. Von manchem Anbieter wird sie als Allheilmittel vermarktet, was wohl etwas übertrieben ist.

Lange kein Geheimtipp mehr unter den Naturprodukten ist auch die Pflanze Moringa oleifera.

Aber was ist eigentlich das Moringa? Moringa ist die einzige Pflanzengattung der monogenerischen Familie der Bennussgewächse (Moringaceae). Der botanische Name der Gattung stammt von der indischen Malabar Region. Die gebräuchliche Bezeichnung für die Art Moringa oleifera ist dort „Moringo“.
Der deutsche Name Meerrettichbaum leitet sich ebenso wie der englische „Horseradish Tree“ vom Gehalt an Senfölglykosiden ab, die dazu führen, dass die Wurzeln wie Meerrettich riechen. Der Begriff Behennuss leitet sich davon ab, dass aus den Samen das Behenöl, ein hochstabiles Schmieröl, gewonnen wurde.
Der Baum „Moringa oleifera“ stammt ursprünglich aus Indien, wo er am Fuße des Himalayagebirges wächst. In den Veden (Heilige Schriften des Hinduismus) wurde bereits vor 5000 Jahren über Moringa berichtet. In Gebieten von Thailand, Indien, Sri Lanka, Java und Afrika werden Pflanzenteile schon seit Jahrhunderten für  Mensch und Tier eingesetzt.
Im Laufe der Zeit hat Moringa sich über mehrere Regionen der Erde verteilt, wo er inzwischen in vielen Ländern als Gemüsepflanze angebaut wird. Moringa hat die Fähigkeit sich an seine Umgebung anzupassen, deswegen kann er auch in sehr trockenen Gebieten gedeihen was ihm auch die Bezeichnung „Never dead“ verliehen hat. Die bekannteste Art der 13  Moringa Gattungen ist Moringa oleifera.
Weltweit werden schon seit mehr als 20 Jahren in vielen wissenschaftlichen Forschungsprojekten die Vorteile für Mensch, Tier und Pflanze untersucht und bestätigt. Alle Wissenschaftler sind sich einig, dass Moringa oleifera uns aufzeigt, wie wenig wir noch von unserer Erde wissen.
Der schnellwüchsige Baum erreicht im ersten Lebensjahr eine Höhe von 5 bis 8 m. „Alle“ Teile des Baumes sind nutzbar. In den Ländern, in denen Moringa wächst, haben die Menschen schon lange die positiven Eigenschaften von Moringa entdeckt und angewandt.